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Großes Unglück - die Dreizehn!

In Spanien wird sich heute vorsichtig bewegt. Dort ist Dienstag, der Dreizehtne so etwas wie in Deutschland  Freitag, der Dreizehnte. Wie sagte der spanische Radioredakteur heute so schön. Vorsichtig bewegen, nirgends anstoßen, wenig reden und warten bis der Tag rumgeht. (Ob das auch seine Frau weiß ;-)) - Er klang dabei übrigens äußerst beängstigt.

Um welchen Quatsch wir uns da Gedanken machen ist schon ein Hammer. Bei den Italienern ist der Unglückstag Freitag der Siebzehnte (wenn ich richtig informiert bin). Bei den Japanern ist 13 eine Glückszahl - oder waren das die Chinesen? In der Lufthansa gibt es keine Sitzreihe Nr. 13. In vielen europäischen Hotels kein 13. Stockwerk (sind die Leute im 14. Stock so blöd, daß sie nicht merken, daß sie im 13. wohnen?)

Liegt wahrscheinlich daran, dass wir halt doch in unserer kleinen, begrenzten Welt leben und oft nicht über den Tellerrand hinausblicken. Oder wie der Chinese sagt: Einem Grottenmolch kannst Du nichts vom Ozean erzählen :-)

Stefan Picard (Dienstag, der 13. Januar 2009 / 11:43) | Permalink

3 Antworten zu “Großes Unglück - die Dreizehn!”

  • Heike_Ruehmling Heike Rühmling sagt:

    Hallo Stefan,
    bei den Chinesen ist die 13 mit Sicherheit keine Glückszahl!Im Feng-Shui (chinesische Lehre vonist die 13 eine Unglückszahl, und zwar deshalb, weil die Quersumme von Dreizehn die Vier ist. klingt das Wort so ähnlich wie der Tod. Daher hüte man sich als “Feng-Shui”- Freund vor der vier, der dreizehn und alles, was als Quersumme die vier ergibt. Ich kann das wirklich genau sagen, weil ich jahrelang die Vier gemieden habe wie die Pest. Ein paar Beispiele: Beim Wäscheaufhängen von habe ich 5 Wäschklammern für ein Handtuch statt 4 genommen, im Bus habe ich gedrängelt, dass ich nicht als vierte aussteige, und wenn das nicht klappte, habe ich noch jemanden vorgelassen. Alle meine letzten Telefonnummern, Autonummern, Hausnummern habe ich auf Quersummen hin überprüft. Auch im Parkhaus bin ich sofort rückwärts raus aus der Lücke und auf einen anderen Platz gefahren, wenn die Quersumme vier war.. Ich habe mir so viele tolle Sachen (Jacken, Blusen) nicht gekäuft, wenn sie vier Knöpfe hatten.. Bei öffentlichen Toiletten bin ich nie auf die vierte gegangen.. Es gab seitdem auch keine Adventskränze mit vier Kerzen mehr bei mir, sondern immer irgendwelche anderen kreativen Gestecke.

    Nachdem mich ein (älterer) Kollege damit schon paarmal aufgezogen hatte, habe ich dann im letzten Jahr (2008) versucht, mal ein Jahr lang ohne negative Gedanken an die Vier zu leben und beschlossen, sie einfach mal zum Freund zu machen. :-)) Nur mal für ein Jahr - testweise. Und siehe da, es war nicht mein schlechtestes Jahr, jedenfalls sind ein paar Veränderungen oder Vorbereitungen für Veränderungen in mein Leben getreten. Ich werde jetzt mal versuchen, insgesamt 7 Jahre lang in Harmonie mit der vier zu leben, nachdem ich etwa genausolange in Feindschaft mit ihr gelebt habe. Mal sehen, was alles passiert..

    So, lieber Stefan, so ungefähr sind auch die Menschen, die in Spanien am Dienstag, den 13. gut aufpassen… :-) oder Hotels ohne das 13. Stockwerk bauen..

    Gib gut auf Dich acht! [acht ist übrigens was positives.. die Zahl für Unendlichkeit und Fülle.. ;-) ]

    Ciao, Heike

    PS: Bevor Dir jetzt als Gegenargument der Tisch mit den vier Beinen oder die Stühle einfallen… Ich habe mich das auch immer gefragt, wie das sein kann :-) Ich konnte mir das auch nie “passend zurechtdenken”..

  • unregistered Kirsten Wodniok sagt:

    Nunja…ich habe aus den oben aufgeführten Gründen ja sogar mal unsere Hausnummer von 4 auf 2 ändern lassen ;-) Heute weiss ich noch ein Stück mehr als damals, dass dies die richtige Entscheidung war. Damals noch wie ein Spass für mich, hat es sich aus heutiger Sicht als ein Anzeiger für eine Entwicklung herausgestellt, die sich damals noch in keinster Weise abschätzen liess, sich aber mehr und mehr als wahr herausstellt.

    Heike, die Vier bzw. 13 ist keine schlechte Zahl an sich- naja bei den Chinesen schon im Feng Shui, das stimmt ;-) - sondern steht für Reformen und Umbruch. Die Wörter Tod und Sieg haben dien gleichen numerlogischen Wert der Vier….und im Tarot, was ja ur- uralt ist, ist die 13 mit dem Tod assoziiert- Tod und…. Wiedergeburt, Neuanfang, wenn man es zulässt….Solche Zusammenhänge ganz unterschiedlicher Herkunft sind für mich immer wieder Beweis über die Richtigkeit von solchen Aussagen. Mit 12 schliesst sich der Kreis ( Uhr, Kalender) . Beginnt er nicht von neuem bei 1, ist der Kreislauf zu Ende und es schlägt 13. ;-)

  • Heike_Ruehmling Heike Rühmling sagt:

    Danke Kirsten, jetzt weiß ich auch, warum das Leben ein paar Jahre stagniert hat bei mir: Weil ich nämlich keinen Umbruch und Neuanfang in Form der Vier zulassen wollte… Danke Dir! Ich male mir jetzt eine 4 auf meinen Spiegel, oder auch eine 13.. :-)

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