
…wenn wir uns nur einig wären und konzertierte Aktionen durchführten. Aua, das klingt aber wieder komisch. Schon fast militant. Oder idealistisch, träumerisch und sowieso nicht umsetzbar.
Ich mag ja eigentlich solche Aktionen nicht, und der Benznpreis kann, ökologisch betrachtet, als Lenkungsmittel schon noch mehr vertragen. Das würde langfristig zu weniger Verbrauch führen. Aber nicht nur zu sparsameren Motoren. Nein, auch zu weniger Mobilität. Und das wieder besonders für die Schwächsten unserer Gesellschaft, die sich eben nicht das Spritsparmodell kaufen können oder auch mit diesem Modell immer noch zu wenig Budget haben. Es hat damit nicht nur Folgen für die Mobilität, sondern für die gesamte Wirtschaft. Den Einzelhandel zum Beispiel. Wenn die Kohle für den Sprit draufgeht, werden weniger andere Produkte gekauft. Kein Schaden, sagen Sie? Vielleicht hängt ja auch Ihr Job dran….
Lange Rede kurzer Sinn. Momentan schwirrt wieder einmal eine Mail durch die Lande, welche zum NACHHALTIGEN Boykott von Total und Shell, den größten Erdölfirmen aufruft. Der Gedankengang ist grundsätzlich richtig. Wenn man nachaltig bestimmte Marken meidet, sollte sich ein solches abgestimmtes Verbraucherverhalten auf das Verhalten der Konzerne auswirken. Mir tun dabei zwar die armen Tankstellenpächter dieser Marken leid, aber ich werde (nach Möglichkeit) dort erstmal nicht tanken.
Wenn Sie die Datei mit weiteren Informationen herunterladen möchten, HIER ist der Link. Ein bisschen zu viele Großbuchstaben für meinen Geschmack, aber der Kern ist schon gut.
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Cheerio
Stefan Picard
