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Archiv für die ‘For Real Music Lovers’ Kategorie

Völlig abgefahren! Christian Bollmann’s Obertongesang

Haben Sie so etwas schon einmal gehört? Hochstwahrscheinlich nicht. Christian Bollmann produziert mit seiner Stimme nicht nur den Ton, den Sie beim Singen erwarten. Nein, er singt alleine zweistimmig, produziert zusätzlich zu seinem normalen Gesang noch eine Melodie mit Obertönen - und später mit Untertönen. Ich weiß nicht wo das herkommt und habe es auch schon bei den Mongolen gehört. Lange Rede kurzer Sinn. Hören Sie einfach selbst mal rein. Faszinierend. :-)
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YouTube DirektMichael Bollmann

Stefan Picard (Samstag, der 13. Dezember 2008 / 09:16) | Keine Kommentare | Permalink

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Juwelen der Seele - ein wunderschöner Aloha Abend

Puna Kalama Dawson lebt auf Kauai, Hawaii. Sie ist “Record Keeper” der hawaiianischen Kultur und eine der wenigen weltweit geehrten hawaiianischen Ältesten. Gestern hatte sie eine wunderschöne Veranstaltung in Frankfurt, die ich miterleben durfte.

“..Ihre direkten Vorfahren sind sowohl in der königlichen Familie zur Zeit des Hawaiianischen Königreichs als auch in den Familienzweigen der Hula-Meister (‚Kahula’), der Lua-Meister (‚Kalua’) und der SeherInnen (‚Kahuna’) zu finden. Puna reist - den Wegen und Zielen Ihrer Ahnen folgend - unter anderem durch Europa, um kulturelle Brücken zu schlagen und für die Etablierung des Weltfriedens einzutreten….” (Zitat Website).

Zurück zu dem Abend:

Gemeinsam mit einer deutschen und einer japanischen Begleiterin gestaltete sie gestern in Frankfurt den Abend. Sie erzählte über hawaiianische Kultur, über die Bedeutung von “Aloha” und “Hawaii”, die Kultur und den inneren Auftrag, den sie und jeder Mensch hat. Auch über gegenseitige und universelle Auswirkungen aller Taten und Gedanken. Das Ganze mit einer innerlichen Ruhe und Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht.

Sie erklärte und lehrte auch den Hula Tanz (übrigens nicht nur Frauensache). Das war faszinierend (und hammerschwer) und ich bin froh, daß mich dabei niemand gefilmt hat. Nichts für Bewegungslegastheniker, aber alleine der Versuch, diese runden Bewegungen zu machen, löst etwas in einem aus. Alle Bewegungen sind nicht einfach wie beim Freistiltanz (den ich als Alt-Hippie noch zelebriere). Nein, sie haben Bedeutung, Linie. Sie beschreiben etwas - und das sehr spielerisch und sehr kontrolliert. Hammer.

Wußten SIe, daß die Hawaiianer keine bösen Worte haben? Wenn man etwas negatives ausdrücken möchte, dann geht das nur mit der Beschreibung des Gegenteils von etwas positivem. Das alleine läßt schon tiefe Einblicke in die Kultur dieser friedliebenden Gesellschaft zu.

Man könnte stundenlang weiter erzählen. Lass ich aber hier sein. Wer sich interessiert, soll einfach auf DIESE Website sehen. Nächstes Jahr im Mai oder Juni kommt Puna wieder nach Deutschland. Dann gibts wieder ein wenig Balsam auf die Seele :-)
Ach ja, das muss noch sein. Sie hatte eine wunderschöne Ukulele dabei, mit der sie sehr liebevoll und professionell umging. Ich hatte mein Pendant mitgebracht und wir haben dann zusammen noch die hawaiianische Nationalhymne gespielt. Sehr schön war das. Hier ist noch ein Video, auf dem der hawaiianische Nationalheld Israel Kamakawiwo’ole zu sehen ist, wie der diese Hymne spielt. Sehen sie selbst, wie unterschiedlich die Ausstrahlung gegenüber den Ihnen bekannten Hymnen ist.

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YouTube DirektHawaii Aloha

Pssst: Puna hat mir erzählt, daß sie früher mit IZ Boot gefahren ist - als er noch nicht so “Big” war. Die Welt ist klein, kleiner als man denkt.:-)

Aloha

Stefan Picard

Stefan Picard (Mittwoch, der 10. Dezember 2008 / 09:49) | 1 Kommentar | Permalink

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For Real Music Lovers: Steph McLeod spielt in Deutschland

Wer ihn schon einmal gesehen hat, vergißt das nicht mehr. Steph McLeod ist auf der Bühne ein Energiebündel. Er verkauft seine Songs mit einer Energie, daß es tief unter die Haut geht. Steph ist aus Edinburgh und hat Musik studiert.  Ich habe ihn Ende September bei einem internationalen Akustikfest gehört. Ganz alleine spielte er die meisten anderen Bands an förmlich an die Wand und rockte den Saal, daß die sprichwörtliche Luzy abging.

Jetzt kommt er für ein einziges Konzert nach Miltenberg ins Beavers (Miltenberg, Mainzer Str. 30).

Gestern gab er bereits einen kleinen Vorgeschmack seines Könnens. Beim Open Mic im Beavers glänzte er mit ein paar Songs. Es war wunderbar.

Ab 20 Uhr gehts los. Ich spiele ein wenig Support für ihn und dann greift der Meister in die Saiten. Wer im Rhein-Main Gebiet wohnt und gute, handgemachte Musik mag - es lohnt sich!

Stefan Picard (Montag, der 1. Dezember 2008 / 08:20) | Keine Kommentare | Permalink

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The Jimi Hendrix Experience - jetzt spielen sie wieder!

Jetzt sind sie wieder alle drei vereint. Mit Mitch Mitchell, dem Drummer der legendären Jimi Hendrix Experience, ist letzte Woche auch das letzte Mitglied dieser Kultband der siebziger gestorben. Mitch Mitchell starb eines natürlichen Todes in einem Hotelzimmer in Oregon. Mit 62 Jahren hat er für die drei - und die damalige Lebensweise - ein fast biblisches Alter erreicht. Jimi Hedrix starb bereits 1970 mit nicht mal 28 Jahren und der Bassist Noel Redding in 2003 mit 58 Jahren.

Mein Lieblingssong von Jimi Hendrix ist ein ruhiges Stück. The Wind Cries Mary: Und hier ist ein Video, live in Monterey 1967.

For real music lovers.

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YouTube DirektThe Wind Cries Mary

Stefan Picard (Sonntag, der 16. November 2008 / 17:02) | 1 Kommentar | Permalink

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IZ - Israel Kamakawiwo’ole - in Go(o)d memory

Israel Kamakawiwo\'ole

Ein ganz Großer war er - und gestorben ist er mit 38 Jahren und über 300 Kilos - an meinem 40sten Geburtstag.

Eine gute Freundin brachte mir Ende letzten Jahres eine seiner CDs von einem Hawaiiaufenthalt als Geschenk mit. Ich kannte ihn vorher nicht. Seine Musik hat mich von Anfang an so berührt, daß ich mir kurz darauf eine Ukulele gekauft habe und einige seiner Songs noch heute spiele.

Über IZ reden ist eigentlich nicht möglich. Man muss fühlen, was seine Musik ist, ja ist! Er hat eine einmalige Version von “Somewhere over the Rainbow” gemacht und von “Wonderful World”. Und viele andere, serh schöne Songs. Ich werde unten mal zwei Videos aus Youtube anhängen. Vorher aber, was Wikipedia über ihn sagt:

Kamakawiwoʻole entstammte einer musikalischen Familie, sein Onkel Moe Keale war eine Musiklegende Hawaiis. Er begann als 11-jähriger, nach dem Umzug seiner Eltern nach Mākaha gemeinsam mit seinem älteren Bruder Skippy († 1982) Musik zu machen. Kamakawiwoʻole spielte neben dem Gesang Ukulele und gründete als 15-jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Skippy, Jerome Koko, Moon Kauakahi und John Koko die Gruppe The Mākaha Sons of Niʻihau, die im Verlaufe von 15 Jahren neun Alben herausbrachte und mehrfach den Nā Hōkū Hanohano award verliehen bekam.

Anfang der 90er Jahre verließ Kamakawiwoʻole die Sons und startete eine Solokarriere. Er wurde auch außerhalb Hawaiis berühmt, als sein Album Facing Future 1993 veröffentlicht wurde, das unter anderem das Medley Somewhere Over the Rainbow/What a Wonderful World enthielt, welches er Gabby Pahinui widmete. Für Ostasien wurde das Medley von Aselin Debison erfolgreich gecovert. Insgesamt veröffentlichte er fünf Alben als Solist.

Kamakawiwoʻole wurde nur 38 Jahre alt. Er starb nach mehreren Krankenhausaufenthalten an Atemnot, bedingt durch seine krankhafte Fettsucht (zwischenzeitlich kam er auf ein Gewicht von 343 kg). Nach dem Tod des äußerst populären Hawaiiers, der in seiner Heimat The Gentle Giant („Der freundliche Riese”) genannt wurde, verhängte die Regierung Staatstrauer. Seine Asche übergab man dem Meer. Über 20.000 Trauernde gaben ihm das letzte Geleit.

Anfang 2008 wurde sein bekanntes Medley in Großbritannien wiederveröffentlicht und kam dabei sogar in die Charts. In der Folge war das Lied auch häufiger in Deutschland zu hören und hier erreichte daraufhin das Album Facing Future die Albumhitparade.

White Sandy Beach:

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YouTube DirektWhite Sandy Beach

Hawaiianische Nationalhymne (Ein MUSS):

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YouTube Direkt

…danach schmeckt Mainstream Radio wie versalzenes Fast Food

Stefan Picard (Donnerstag, der 13. November 2008 / 19:32) | 2 Kommentare | Permalink


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