Archiv für die ‘For Real Music Lovers’ Kategorie
Leckerbissen - Jimi Hendrix plays acoustic
Monday, February 16th, 2009Jimi Hendrix auf der akustischen Gitarre. Hatte ich noch nie gesehen oder gehört. Ein kleines Schmankerl von ihm hier auf einer fetten 12-saitigen Dreadnought. Und er bleibt unverkennbar. Trotz 12-Saitiger. Es ist Jimi’s Ton und seine Spielkunst. Und sehr sympathisch. Nach ein paar Sekunden fängt er nochmal von vorne an, weil er “scared to death” war, wie er selber sagte.
U2 - so klingt katastrophales technisches Versagen
Friday, February 13th, 2009John Martyn - 11.9.1948 - 29.1.2009
Thursday, January 29th, 2009Die wahre Herkunft der Popmusik….
Thursday, January 8th, 2009Donnerstagabend - nichts Gescheites in der Glotze. Auf Hessen erklären die Parteien, wie sie die Finanzkrise beseitigen wollen (warum kommt eigentlich niemand darauf, dem Mittelstand Bürgschaften zu geben), auf Premiere Steiner, das eiserne Kreuz, Stirb Langsam Nr. weißichnicht, die Privaten? - eh nur Müll. Ok, dann machen wir halt ein wenig Geschichte.
Wir räumen auf mit dem Vorurteil, die Popmusik sei in den USA (oder gar von Dieter Bohlen) erfunden worden. Heee, wer denkt so was? Motown, Phillisound - alles weit gefehlt…. Opa Popolski hat die Popmusik erfunden. Und zwar schon vor hundert Jahren. Hier ist der Beweis:
Ach übrigens, erkennen Sie den Chef der Gang (am Schlagzeug)?
Ein Geschenk für Sie….
Sunday, December 21st, 2008Völlig abgefahren! Christian Bollmann’s Obertongesang
Saturday, December 13th, 2008Haben Sie so etwas schon einmal gehört? Hochstwahrscheinlich nicht. Christian Bollmann produziert mit seiner Stimme nicht nur den Ton, den Sie beim Singen erwarten. Nein, er singt alleine zweistimmig, produziert zusätzlich zu seinem normalen Gesang noch eine Melodie mit Obertönen - und später mit Untertönen. Ich weiß nicht wo das herkommt und habe es auch schon bei den Mongolen gehört. Lange Rede kurzer Sinn. Hören Sie einfach selbst mal rein. Faszinierend.
Juwelen der Seele - ein wunderschöner Aloha Abend
Wednesday, December 10th, 2008Puna Kalama Dawson lebt auf Kauai, Hawaii. Sie ist “Record Keeper” der hawaiianischen Kultur und eine der wenigen weltweit geehrten hawaiianischen Ältesten. Gestern hatte sie eine wunderschöne Veranstaltung in Frankfurt, die ich miterleben durfte.
“..Ihre direkten Vorfahren sind sowohl in der königlichen Familie zur Zeit des Hawaiianischen Königreichs als auch in den Familienzweigen der Hula-Meister (‚Kahula’), der Lua-Meister (‚Kalua’) und der SeherInnen (‚Kahuna’) zu finden. Puna reist - den Wegen und Zielen Ihrer Ahnen folgend - unter anderem durch Europa, um kulturelle Brücken zu schlagen und für die Etablierung des Weltfriedens einzutreten….” (Zitat Website).
Zurück zu dem Abend:
Gemeinsam mit einer deutschen und einer japanischen Begleiterin gestaltete sie gestern in Frankfurt den Abend. Sie erzählte über hawaiianische Kultur, über die Bedeutung von “Aloha” und “Hawaii”, die Kultur und den inneren Auftrag, den sie und jeder Mensch hat. Auch über gegenseitige und universelle Auswirkungen aller Taten und Gedanken. Das Ganze mit einer innerlichen Ruhe und Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht.
Sie erklärte und lehrte auch den Hula Tanz (übrigens nicht nur Frauensache). Das war faszinierend (und hammerschwer) und ich bin froh, daß mich dabei niemand gefilmt hat. Nichts für Bewegungslegastheniker, aber alleine der Versuch, diese runden Bewegungen zu machen, löst etwas in einem aus. Alle Bewegungen sind nicht einfach wie beim Freistiltanz (den ich als Alt-Hippie noch zelebriere). Nein, sie haben Bedeutung, Linie. Sie beschreiben etwas - und das sehr spielerisch und sehr kontrolliert. Hammer.
Wußten SIe, daß die Hawaiianer keine bösen Worte haben? Wenn man etwas negatives ausdrücken möchte, dann geht das nur mit der Beschreibung des Gegenteils von etwas positivem. Das alleine läßt schon tiefe Einblicke in die Kultur dieser friedliebenden Gesellschaft zu.
Man könnte stundenlang weiter erzählen. Lass ich aber hier sein. Wer sich interessiert, soll einfach auf DIESE Website sehen. Nächstes Jahr im Mai oder Juni kommt Puna wieder nach Deutschland. Dann gibts wieder ein wenig Balsam auf die Seele
Ach ja, das muss noch sein. Sie hatte eine wunderschöne Ukulele dabei, mit der sie sehr liebevoll und professionell umging. Ich hatte mein Pendant mitgebracht und wir haben dann zusammen noch die hawaiianische Nationalhymne gespielt. Sehr schön war das. Hier ist noch ein Video, auf dem der hawaiianische Nationalheld Israel Kamakawiwo’ole zu sehen ist, wie der diese Hymne spielt. Sehen sie selbst, wie unterschiedlich die Ausstrahlung gegenüber den Ihnen bekannten Hymnen ist.
Pssst: Puna hat mir erzählt, daß sie früher mit IZ Boot gefahren ist - als er noch nicht so “Big” war. Die Welt ist klein, kleiner als man denkt.:-)
Aloha
Stefan Picard
For Real Music Lovers: Steph McLeod spielt in Deutschland
Monday, December 1st, 2008Wer ihn schon einmal gesehen hat, vergißt das nicht mehr. Steph McLeod ist auf der Bühne ein Energiebündel. Er verkauft seine Songs mit einer Energie, daß es tief unter die Haut geht. Steph ist aus Edinburgh und hat Musik studiert. Ich habe ihn Ende September bei einem internationalen Akustikfest gehört. Ganz alleine spielte er die meisten anderen Bands an förmlich an die Wand und rockte den Saal, daß die sprichwörtliche Luzy abging.
Jetzt kommt er für ein einziges Konzert nach Miltenberg ins Beavers (Miltenberg, Mainzer Str. 30).
Gestern gab er bereits einen kleinen Vorgeschmack seines Könnens. Beim Open Mic im Beavers glänzte er mit ein paar Songs. Es war wunderbar.
Ab 20 Uhr gehts los. Ich spiele ein wenig Support für ihn und dann greift der Meister in die Saiten. Wer im Rhein-Main Gebiet wohnt und gute, handgemachte Musik mag - es lohnt sich!
The Jimi Hendrix Experience - jetzt spielen sie wieder!
Sunday, November 16th, 2008Jetzt sind sie wieder alle drei vereint. Mit Mitch Mitchell, dem Drummer der legendären Jimi Hendrix Experience, ist letzte Woche auch das letzte Mitglied dieser Kultband der siebziger gestorben. Mitch Mitchell starb eines natürlichen Todes in einem Hotelzimmer in Oregon. Mit 62 Jahren hat er für die drei - und die damalige Lebensweise - ein fast biblisches Alter erreicht. Jimi Hedrix starb bereits 1970 mit nicht mal 28 Jahren und der Bassist Noel Redding in 2003 mit 58 Jahren.
Mein Lieblingssong von Jimi Hendrix ist ein ruhiges Stück. The Wind Cries Mary: Und hier ist ein Video, live in Monterey 1967.
For real music lovers.









